Anders als in jungen Demokratien wie Russland, Pakistan, Kenia usw. kann man davon ausgehen, dass die anstehende Wahl einer neuen Regierung in den USA demokratischen Regeln folgt.

Die Vorwahlen brachten folgendes zu Tage:

04. Januar 2008 Bei den Vorwahlen im amerikanischen Bundesstaat Iowa haben sich die Wähler mit unerwarteter Deutlichkeit für Vertreter eines politischen Neuanfangs entschieden. Sie wählten zudem die jüngsten Kandidaten beider Parteien. Bei den Demokraten gewann der 45 Jahre alte demokratische Senator aus Illinois, Barack Obama. Bei den Republikanern siegte der 52 Jahre alte frühere Gouverneur von Arkansas und einstige Baptistenprediger Mike Huckabee. Als größte Überraschung gilt der enttäuschende dritte Rang der New Yorker Senatorin und früheren „First Lady“ Hillary Clinton. Sie lag sogar knapp hinter dem ehemaligen Senator von North Carolina John Edwards. Quelle Obama und Huckabee siegen in Iowa (FAZ)

Das die vereinigten Staaten von Amerika keinen besonders guten Ruf selbst in westlichen Ländern genießen, hat man wohl der Bush-Regierung zu verdanken. Das ist nicht gut, denn wir brauchen ein vorbildliches US-Amerika besonders im fortschreitenden Globalisierungsprozess.

So stellt denn auch die Welt fest:

Die beiden Prioritäten des nächsten US-Präsidenten sollten daher sein, die USA wieder mit sich selbst und der Welt auszusöhnen. Und falls es einen Kandidaten gibt, der – in Sekundenschnelle – dazu beitragen kann, Amerikas internationalen Ruf wiederherzustellen, dann ist es Barack Obama. In dem Moment, wo er mit dem Lächeln des Siegers auf den Fernsehschirmen der Welt erschiene, würden Amerikas Image und Soft Power so etwas wie eine kopernikanische Revolution erfahren. Quelle: Barack Obamas amerikanische Revolution (Die Welt)

Wie erinnern uns.
Kopernikus schlussfolgerte aus seinen Beobachtungen das heliozentrische Weltbild welches dem bis Dato durch Ptolemäus geprägten geozentrischen Weltbild widerspricht.

Doch wie sieht es aus mit dem Weltbild in einer globalisierten Welt?
Zum Thema Weltvorstellung und Weltveränderung sagte Martin Heidegger in einer Kritik an Karl Marx folgendes: